| regenwassernutzung.at, Wieviel Wasser brauchen wir? | ||||||||||||||||||||||||||||||
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| alleine für Österreich
und Deutschland einem täglichem Trinkwasserverbrauch von ca. 2.000.000
Millionen Kubikmeter. Regenwasser kann und soll anstatt Trinkwasser für die Toilettenspülung Für den Menschen ist Süßwasser zugleich wichtigstes Lebensmittel und Grundlage für die Erzeugung aller Nahrungsmittel. Die weltweit zu beobachtende Verknappung der Süßwasserressourcen, resultierend aus der Überbevölkerung, geht mit Schäden an den Ökosystemen einher, begrenzt die Ausweitung der Nahrungsmittelproduktion, bedroht die menschliche Gesundheit und ist Gegenstand regionaler Verteilungskonflikte. Die Verschmutzung von Grundwasser, Fließgewässern und Weltmeeren übt zusätzlichen Druck auf die Wasserressourcen aus. WASSERKNAPPHEIT Zwischen 1900 und 1995 hat sich die globale Wasserentnahme mehr als
versechsfacht und ist damit mehr als doppelt so schnell gewachsen wie
die Weltbevölkerung. Probleme und Ursachen Der zunehmende Druck auf die Wasserressourcen ist neben dem Bevölkerungswachstum auf die Zunahme von Bewässerungslandwirtschaft sowie industrieller und privater Nutzung zurückzuführen. Die Landwirtschaft ist dabei mit 70 % der mit Abstand größte Nutzer. Der steigende Nahrungsmittelbedarf der Weltbevölkerung wird heute bereits zu 40 % von bewässerten Landwirtschaftsflächen gedeckt, die einen Anteil von nur 17 % an der gesamten Landwirtschaftsfläche haben (70 % dieser Flächen liegen in Asien). Ein Großteil der in den letzten Jahrzehnten erreichten Steigerung der Nahrungsmittelproduktion wäre nicht ohne die Ausweitung der Bewässerung möglich gewesen. Der Wasserverbrauch der Landwirtschaft hat allein seit 1960 um 60 % zugenommen. Problematisch ist dabei die zunehmende Beanspruchung von Grundwasserreserven, die sich nur langsam erneuern und gleichzeitig die wichtigste Trinkwasserquelle für den Menschen darstellen. Demnach sind weltweit mehr als die Hälfte der großen Flüsse stark verschmutzt oder von Austrocknung bedroht. Zu den am stärksten gefährdeten Flüssen gehören.
Im Gegensatz zum globalen Klima oder zur stratosphärischen Ozonschicht handelt es sich bei den Süßwasserreserven um nationale oder regionale Güter. Zu ihrem Schutz bedarf es nationaler und länderübergreifender Strategien. Aus der Abhängigkeit von Süßwasserzuflüssen aus Nachbarstaaten können Konflikte resultieren, vor allem dann, wenn Wasserknappheit herrscht und die Nutzung des Flusswassers nicht über Verträge geregelt ist. Wie der drohenden Wasserknappheit in vielen Entwicklungsländern begegnet werden könnte, beschreibt die im August 1998 unter der Ägide des Weltwasserrates gegründete Weltwasserkommission vorgelegten Bericht. Das von 2000 bis 2025 reichende Szenario sieht Investitionen in effiziente Bewässerungstechniken, Wasser- und Abwasseraufbereitung in Höhe von 180 Mio. US$ pro Jahr, insgesamt 4.500 Mio. US$ vor. Diese Investitionen müssten vor allem aus der Privatwirtschaft kommen und durch kostendeckende Wasserpreise stimuliert werden. Der Schutz des Grundwassers erfordert besondere Aufmerksamkeit, da in Deutschland 73% des Trinkwassers aus ihm gewonnen werden. Daten zur Beschaffenheit des Grundwassers liegen bis heute nicht länderübergreifend und bundesweit vergleichbar vor. In den östlichen Bundesländern wurden die Messsysteme in den neunziger Jahren vereinheitlicht, so dass jetzt erste Aussagen über die Beeinflussung der Grundwasserqualität möglich sich. Demnach sind 62,5% der ostdeutschen Grundwasservorkommen durch menschliche Aktivitäten beeinträchtigt. |